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Grundsteuerreform in Bayern

Informationen zur Grundsteuererklärung

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Die Grundsteuer wurde reformiert. Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherigen Berechnungsgrundlagen, die Einheitswerte, als verfassungswidrig eingestuft. Bemängelt wurde vor allem, dass die Werte veraltet sind und deshalb die einzelnen Grundsteuerzahler ungleich behandelt werden. Deshalb gilt: Bis 2024 berechnet sich die Grundsteuer noch nach den Einheitswerten, ab 2025 berechnet sie sich dann nach den neuen Berechnungsgrundlagen, den Äquivalenzbeträgen oder den Grundsteuerwerten. Für Grundstücke wird in Bayern ein wertunabhängiges Flächenmodell umgesetzt. Damit wird im Gegensatz zum Bundesmodell verhindert, dass die Grundsteuer automatisch steigt.

 

Die neuen Berechnungsgrundlagen werden von den Finanzämtern zum Stichtag 1. Januar 2022 ermittelt. Die Städte und Gemeinden berechnen die Grundsteuer auf dieser Grundlage anhand des jeweiligen eigenen Hebesatzes und bestimmen damit die Höhe der Steuer ab dem 1. Januar 2025. Die „neue“ Grundsteuer ist also erstmalig ab 2025 zu zahlen.

 

Vom Bayerischen Landesamt für Steuern wurden zwei Flyer herausgegeben, die die notwendigen Informationen zur Grundsteuerreform beinhalten. Sie finden diese im Downloadbereich.

 

Im Zusammenhang mit der Grundsteuerreform in Bayern ist im Zeitraum vom 01.07.2022 bis 31.10.2022 eine Grundsteuererklärung beim Finanzamt abzugeben. Erklärungsvordrucke liegen derzeit noch nicht vor. Diese sind jedoch für Juni angekündigt worden.

 

Die dafür notwendigen Grundstücksdaten können ab dem 01.07.2022 im Bayernatlas kostenfrei abgefragt werden.

 

Für allgemeine Fragen steht die Internetseite www.grundsteuer.bayern.de und die Telefonhotline 089/30 70 00 77 zur Verfügung.